„Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, die häusliche Mundpflege stärker zu personalisieren. Statt allgemeiner Empfehlungen können digitale Systeme individuelle Putzgewohnheiten analysieren und situationsgerechtes Feedback geben, um Anwender langfristig zu einer besseren Mundhygiene zu unterstützen.
Die Zahnbürste entwickelt sich damit zunehmend von einem reinen Reinigungsinstrument zu einem Sensor für das Mundpflegeverhalten. Entscheidend ist dabei nicht die Technologie an sich, sondern ob sie Menschen dabei hilft, gesunde Gewohnheiten dauerhaft aufzubauen und beizubehalten.
Langfristig könnte KI dazu beitragen, Prävention individueller und wirksamer zu gestalten, indem Empfehlungen an das persönliche Risiko und das tatsächliche Verhalten angepasst werden. Ob und in welchem Ausmaß sich daraus klinische Vorteile ergeben, sollte jedoch wissenschaftlich untersucht werden.“

Prof. Falk Schwendicke, Juli 2026